evangelische Kirchengemeinde Pfedelbach - Freude, die von Innen kommt

Freude die von innen kommt

Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus finden in unserer Kirchengemeinde bis auf Weiteres keine Gruppen und Kreise und keine Gottesdienste statt.
Die Pfarrämter und das Gemeindebüro sind für den Publikumsverkehr geschlossen, aber natürlich weiter telefonisch und per Mail zu erreichen.

evangelische Kirche Pfedelbach

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Willkommen auf unserer Webseite

Unsere Kirchengemeinde ist ein Haus voller Leben, in dem sich Gott und Menschen begegnen.

 Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Angebote interessieren. Auf dieser homepage finden Sie Informationen rund um das kirchliche Leben der evangelischen Kirche Pfedelbach. 

 Wir, das Team um Pfarrer Konrad Köhnlein und Pfarrer David Mayer, freuen uns auf Begegnungen mit Ihnen!

 Neben den verschiedenen Musikgruppen bieten wir auch Gruppen und Kreise für Senioren, Erwachsene und Jugendliche/ Kinder an. Desweiteren bekommen Sie Infos über die Diakonie und Seelsorge. Finden Sie eine wichtige Information nicht auf diesen Seiten? Dann fragen Sie uns.

 MUSICAL- RÜCKBLICK


Aufgrund der aktuellen Lage rund um das Corona-Virus finden in unserer Kirchengemeinde bis auf Weiteres keine Gruppen und Kreise und keine Gottesdienste statt.
Die Pfarrämter und das Gemeindebüro sind für den Publikumsverkehr geschlossen, aber natürlich weiter telefonisch und per Mail zu erreichen.

Video Stream:

 

Morgenandacht 31.3.2020 - Pfarrer Markus Laidig

Auferstehung mitten im Leben

Liebe Leserin, lieber Leser,

glauben Sie an so etwas wie „Auferstehung mitten im Leben“? Nun ja, vielleicht erinnern Sie sich noch an die trüben, unangenehm feuchtkalten Tage, die wir im vergangenen Winter hatten? Keinen Schnee, auch keinen richtigen Frost – dafür aber ganz viele unsäglich-trübe, dunkle Wintertage! Meinem Hund ist das Wetter ja egal (bis auf Regenwetter – das mag auch er nicht). Er will raus. Und ich muss mit. So war ich auch an den trübesten Wintertagen draußen, manchmal auch im Wald. Ganz dunkel erschienen dort manche Seitenwege: unheimlich, schattenreich, trostlos. Da hinein? Gewiss nicht – da bekommt man ja schon beim bloßen Hineinsehen trübe Gedanken! (Mein Hund scheint so etwas freilich immer etwas anders zu sehen …) Auch mit ganz viel Phantasie und Vorstellungskraft: Solche Wege mit etwas Schönem verbinden – nein, beim besten Willen nicht!

Und dann die Wende, plötzlich und unerwartet. Erste warme Frühlingssonnenstrahlen dringen selbst in die dunkelsten Winkel und führen eine wundersame Wandlung herbei: der Wald erfüllt von hellem Licht - es blüht und grünt und zwitschert und tiriliert! Was für eine Verwandlung! Wo eben noch finsteres, trostloses Land – jetzt ein Ort der Freude und der Lebenslust! Ein Bild, das zeigt: Auferstehung mitten im Leben – ist möglich!

Und wir? Manchmal tragen auch wir eine Finsternis mit uns rum. Ich meine jetzt natürlich nicht den schwarzen Wintermantel, sondern mehr so eine Dunkelheit, die ganz tief in uns drinnen sitzt; da, wo auch unsere Gedanken zuhause sind. Dürre Wüsten und trübe Schattenreiche in uns können übermächtig werden. Hoffnung geht verloren. Augen sehen keinen Ausweg. Füße wollen nicht mehr weiter.

Und Gott? Gott begegnet in Jesus Christus Menschen. Es hat den Anschein, als suche er gerade die mit den Wüsten in sich drin. Er sucht die, die in sich gefangen sind und nicht mehr weiter wollen. Jesus zeigt neue Wege. Leben ist möglich – auch mit all seinen Kanten und Ecken, auch mit den erlebten Enttäuschungen, auch mit seinen Verletzungen. Leben ist möglich – auch mit der Schuld, die sich im Lauf der Zeit zu unseren Ecken mitunter dazu gesellt hat. In der Begegnung mit Gott erfahren Menschen: Wandlung ist möglich! Auch aus dem trostlosesten Ort kann ein blühender Garten werden. Zachäus, Bartimäus, Lazarus, Maria von Magdala und viele andere Menschen, von denen die Bibel erzählt, haben in der Begegnung mit Gott ihre Auferstehung mitten im Leben erfahren!

Der Dichter Werner Arthur Hoffmann besingt solche Wandlung in seinem Lied Blinde werden sehn, Lahme werden gehn. Im Kehrvers nimmt er Worte des Propheten Jesaja auf: „Denn die Wüste wird blühn, und die Steppe wird grün, wenn die Herrlichkeit des Herrn erscheint …“

 

Auferstehung mit im Leben – Bernd!
Und Bernd? Dass seine Wüste sich einmal in einen blühenden Garten verwandeln sollte, hätte Bernd wohl nie geglaubt. Bernd lebt in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung. Im Alter von vier Jahren war er von einem LKW angefahren worden. Durch den Unfall hat er ein Bein und einen Teil seiner geistigen Fähigkeiten verloren. Seine Mutter kommt mit der neuen Situation nicht zu recht und gibt Bernd weg: zuerst zur Großmutter, dann ins Heim. Als ich Bernd kennen lerne, liegt der Unfall schon über 40 Jahre zurück. Bernd spricht sehr langsam. Was bei Bernd auffällt, ist seine unsägliche Freundlichkeit – sein strahlendes Gesicht – bei fast jedem Gespräch strahlt es bis über beide Ohren. Nur bei der Frage nach seiner Mutter – viele Heimbewohner werden an Wochenenden oder Feiertagen von ihren Eltern abgeholt – stockt ihm der Atem. Von Trauer und Enttäuschung erfüllte Worte rauben seinen ohnehin langsamen Sätzen den Fluss. Ein- oder zweimal habe sie ihn im Heim besucht. Dabei habe sie ihn gar nicht erkannt. Habe zuerst einen völlig anderen Heimbewohner für ihren eigenen Sohn gehalten.

Als ich ein paar Jahre später wieder Kontakt zu dem Wohnheim hatte, habe ich erfahren, dass Bernd seit ein, zwei Jahren regelmäßigen Besuch bekommt – von seiner Mutter! So häufig besucht diese nun ihren Sohn, dass ihre Besuche manchmal sogar eine gewisse Herausforderung für das Pflegepersonal und die Abläufe im Wohnheim darstellten …

Eine Mutter, die nach langer Zeit Kraft und Weg gefunden hat, ihren Sohn anzunehmen – ein Sohn, der nach vielen Jahren die Zuwendung seiner Mutter erfährt, nach der er sich immer gesehnt hatte. Und die Wüste wird blühn, und die Steppe wird grün …

 

Auferstehung mitten im Leben – Corona?
Und Corona? Die Nachrichten dieser Tage sind Besorgnis erregend und beklemmend. Es ist schlimm, dass so viele Menschen an dem neuartigen Virus erkrankt sind. Schwer wiegen Trauer und Schmerz derer, die einen nahen Angehörigen durch das Virus verloren haben. Die Vorkehrungsmaßnahmen, die getroffen werden, um eine rasche Verbreitung des Virus zu vermeiden, sind notwendig. Dennoch haben wir wohl alle ein bisschen ein flaues Gefühl im Magen, wenn wir dieser Tage durch die wie ausgestorbenen Innenstädte und Einkaufspassagen gehen und die scheinbar völlige Lahmlegung unseres gesellschaftlichen Lebens zu spüren bekommen. Da kann einem schon auch mal der Mut sinken.

Verzweiflung muss aber nicht sein – ganz im Gegenteil: Viele Familien erfahren gerade in der Krise einen neuen Zusammenhalt. Sie spüren, wie wertvoll ihre Gemeinschaft ist. Viele Eltern nehmen sich jetzt mehr Zeit. Sie spielen mit ihren Kindern oder gehen mit ihnen raus in die Natur.

Ich staune besonders über die große Hilfsbereitschaft untereinander, die jetzt in der Krise zu Tage getreten ist! Auf einmal kaufen Menschen ein für andere, ihnen zum Teil völlig unbekannte Menschen, die einer der Risikogruppen angehören oder bereits erkrankt sind. Menschen zünden Lichter an, stellen Kerzen in ihre Fenster zum Zeichen der Solidarität mit den Leidenden. Kirchenglocken läuten und laden ein, miteinander und füreinander das Vaterunser zu beten im Gedenken an die Erkrankten, an die Verstorbenen, an die Trauernden wie auch an die Unzähligen, die jetzt Hilfe leisten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen und anderenorts.

 

Ich sehe und kann in diesen Tagen der Krise so viel Gutes entdecken, das aus dem Schweren erwachsen ist. Das macht mir Mut. Das zeigt mir aber auch: Gott ist da. Gott nimmt Anteil. Gott öffnet Augen und zeigt Wege und stellt Füße auf weiten Raum. ER wird auch Wege aus der Krise zeigen. Vielleicht haben sich in den Tagen, da Sie diese Zeilen lesen, schon deutlich spürbare Anzeichen dafür ergeben: eine Entspannung in den Krankenhäusern, eine entsprechende Meldung des Gesundheitsministeriums, Worte, die aufblicken und aufatmen lassen? Erste Knospen der blühenden Gärten, die ganz sicher folgen werden!

 

Auferstehung mitten im Leben – Ostern …
„Blinde werden sehn, Lahme werden gehen … Denn die Wüste wird blühn, und die Steppe wird grün, wenn die Herrlichkeit des Herrn erscheint …“

Was für ein Mut machendes, frohes Lied! Passend zu jedem Kirchenfest, zu jeder Jahreszeit, zu jeder Lebenslage! Am 12. April feiern wir Ostern: Jesus Christus ist auferstanden. In seiner Herrlichkeit erscheint und begegnet der Auferstandene Menschen – mit unterschiedlicher Wirkung: Von österlichem Staunen wie auch von Unglauben berichten die Evangelien ebenso wie von Entsetzen und Furcht – aber eben auch von jener unbeschwerten Osterfreude, die Menschen in Bewegung setzt, erfüllt mit Hoffnung und Freude. Freude über den Sieg des Lebens. Freude über Gottes Wahrhaftigkeit. Freude, die mit Gottes Kraft rechnet. Das Leben hat den Tod verschlungen. Verwandlung, Auferstehung mitten im Leben – ist möglich! Auch in Zeiten von Corona – und ganz gewiss auch noch danach! Denn die Wüste wird blühn, und die Steppe wird grün, wenn die Herrlichkeit des Herrn erscheint …

Seien Sie herzlich gegrüßt,

bewahrt und behütet,

Ihr Pfarrer

Markus Laidig

     

Gebet zum Tage

Vater im Himmel, unsere Worte können kaum ausdrücken, was uns

bedrückt.

Du kennst unsere Gedanken und Gefühle.

Du kennst unsere Hilflosigkeit und unsere Ohnmacht.

Hilf uns! Kläre unser Denken,

begegne uns mit deiner Kraft. Sprich uns an mit deinem ewigen Wort, das Leben schafft und erhält.

Zeige uns deine Wege und mache uns gewiss, dass uns nichts, weder Tod noch Leben, weder Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges trennen kann von deiner Liebe, die in Jesus, unserem Bruder und Herrn für immer in dieser Welt erschienen ist.

Amen.


Abendandacht

Hier findet sich eine liturgische Abendandacht. Diese kann z.B. wunderbar mit dem Glockenläuten um 19.30 Uhr verbunden werden. So sind wir im Gebet mit vielen Menschen in unserer Region und unserem Land verbunden.

                             


Als Gemeinde-Übergreifendes Projekt wird ab diesen Sonntag, dem 22.03.2020 um 9:30 Uhr ein online Kindergottesdienst wöchentlich starten! Mit Lied, Spiele zum Mitmachen, Theater und Impuls! Was für eine mega Möglichkeit, dass kids in ganz Deutschland von Jesus hören können!

Erzählt euren Gemeinden, kleinen cousinen und cousins, Bekannten die Kinder im Grundschulalter haben, Nachbarskindern davon ... Egal wem!

Unser Ziel ist, so viele Kinder wie möglich online von Jesus zu begeistern 😍🎉

Hier ein erstes Einladungsvideo: https://www.youtube.com/watch?v=h2yJPjeW5xU

Der Link zum Youtubekanal lautet: https://www.youtube.com/channel/UCsnIncp_DV3YPMkif-4Npgg

Und es gibt auch eine Instagram Seite ("online kindergottesdienst")!












Die Gottesdienste im Jahr 2020.

Direkte Informationen zu Taufe, Hochzeit, Sterbefall und Konfirmation. Aktuelle Termine hier.

Gemeinsam bauen wir unser Gemeindehaus um und füllen es mit Leben. Unterstützen Sie uns. Vielen Dank. 



Abseilaktion am Kirchturm Kirche Pfedelbach

Gott hält: eine Aktion von TAKE CARE





Unser Pfarrsekretariat (Kirchgasse 11) ist zu erreichen: Telefon 07941 / 83 90, Fax 07941 / 3 55 01. Rund um die Uhr sind wir hier im Internet und per E-Mail erreichbar.

 

Sekretariat – Öffnungszeiten

Familiengottesdienst für Groß und Klein in Pfedelbach mit Mittagessen, Familiengottesdienst


Montag:  geschlossen
Dienstag: 9-12:00 Uhr
Mittwoch:  9-12:00 Uhr / 14-16:30 Uhr
Donnerstag: 14-16:30 Uhr
Freitag:   14-16:30 Uhr

 

Sehen Sie sich unsere neuen 360° Panoramavideos unserer Kirche an, gemacht von Mario Ulke. Lernen sie dabei interaktiv viel über unsere Kirche kennen. 




Veranstaltungshinweise:   



Kindermusicalprojekt in den Herbstferien:

Es war wirklich unglaublich toll. Hier zum nachlesen:

 

 Alle Angebote für Kinder und Familien sehen Sie hier:

Fest im Leben stehen: Alle Termine 2020 für Familien und Kinder.

 

Möchten Sie uns finanziell unterstützen?

Unser Flyer zum freiwilligen Gemeindebeitrag 2020 ist hier zum download bereit.

 

 

 








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Neuigkeiten

Feed

14.01.2019, 18:55

Fest im Leben stehen - Termine für Familien und Kinder 2019

Hier finden Sie alle unsere Angebote für Familien und Kinder. Viel Spaß.   mehr


26.6.2018

Neuer Gemeindebrief ist online

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19.11.2017, 22:04

Predigt zum nachhören

Unter den Downloads finden sie ab sofort die aktuellen Predigten als mp3 zum nachhören.    mehr




 

 

 Hier geht es zur katholischen Kirchengemeinde Pfedelbach

 


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